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Erster „Pain Award“ verliehen

Neuer Journalistenpreis fördert öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema chronischer Schmerz.

Österreichische Schmerzgesellschaft.Neuer Journalistenpreis fördert öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema chronischer Schmerz.
Zum Auftakt der Jahrestagung der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) wurde heuer erstmals der „Pain Award, Österreichischer Journalistenpreis Schmerz“ verliehen. Für ihre herausragende Berichterstattung zum Thema chronischer Schmerz wurden insgesamt drei Journalisten ausgezeichnet: Robert Buchacher („profil“), Karin Fürhapper (ORF TV) und Thomas Hartl (freier Medizinjournalist, Autor). Eine sechsköpfige Experten-Jury kürte die Gewinner der Kategorien Print/Online und Radio/TV, die mit je 2.000 Euro dotiert sind. Darüber hinaus wurde der Anerkennungspreis vergeben. Hier beläuft sich die Dotierung auf 1.000 Euro.
Für seine zweiteilige Serie zum Thema chronischer Schmerz im Wochenmagazin „profil“-Ausgaben 04/2010 und 05/2010 erhält Dr. Robert Buchacher den Pain Award in der Kategorie Print/Online. „Die Beitragsserie überzeugt durch ihre profunde und umfassende Auseinandersetzung mit dem Schicksal von Schmerzpatienten und stellt die komplexe Thematik in allen relevanten medizinischen Dimensionen verständlich dar“, ist sich die Experten-Jury einig „Der Beitrag regt neben der breiten Öffentlichkeit im Speziellen auch Ärzte an, sich verstärkt des Themas anzunehmen“, so das Urteil der Jury.
Drei Beiträge in den Formaten „Sommerzeit“ bzw. „Herbstzeit“ auf ORF 2 hat Karin Fürhapper unterschiedlichen Formen von Schmerz und Schmerztherapie gewidmet und sich dabei intensiv und umfassend mit dem Thema beschäftigt. Für diese Beitragsserie erhält sie den Pain Award in der Kategorie Radio/TV. „Vor allem der Beitrag zum Thema Fibromyalgie macht die vielseitigen Belastungen chronischer Schmerzen für das breite Publikum nachvollziehbar und zeigt das Ausmaß der Krankheit auf, indem der Alltag von Schmerzpatienten anschaulich dargestellt wird. Es werden nicht nur Probleme aufgezeigt und eine Diskussion angeregt, sondern es wird dargestellt, wie man sich dem Ziel die optimale schmerzmedizinische Betreuung zu finden, nähert“, begründet die Fach-Jury ihre Entscheidung für Karin Fürhapper.
Der freie Journalist und Autor Dr. Thomas Hartl hat in Print- und Online-Medien zum Thema chronische Schmerzen publiziert und Anfang 2010 ein Buch mit dem Titel „Geheilt vom Schmerz“ (www.geheiltvomschmerz.at) veröffentlicht. Dieses wurde nun mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet. „Das Buch ‚Geheilt vom Schmerz’ ist eine herausragende Leistung im Sinne der Information und Aufklärung zum Thema chronischer Schmerz und zeichnet sich durch die gelungene Kombination aus konkreten Patientengeschichten und medizinischen Stellungnahmen aus. Mit seinem ganzheitlichen Zugang zum Thema chronischer Schmerz zeigt das Buch auf, wie schul- und komplementärmedizinische Therapie-Maßnahmen ineinander greifen“, erklären die Juroren.


Die Gewinner des ersten Pain Award 2010 in die Mitte genommen: Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias, Stefan Pichl (Vertretung Karin Fürhapper), Dr. Robert Buchacher, Dr. Thomas Hartl und Dr. Dirk Krause.

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