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„Wiener Zeitung“ mit neuer Blattstruktur

Frischer Wind.Die Layoutreform erfolgte betont „behutsam und vorsichtig“ wie Chefredakteur Reinhard Göweil erklärt.
Der Umbau der „Wiener Zeitung“ (www.wienerzeitung.at) unter ihrem neuen Chefredakteur Reinhard Göweil wurde mit der Samstagausgabe vom 20. März Realität: Im ersten Buch werden ab sofort die Innenpolitik und die Inlands-Chronik zusammengefasst, Kultur, Wissenschaft, Medien und die neu geschaffene Integrationsseite fallen ab sofort in einen eigenen „Feuilleton“-Teil. Dazu kommt eine „leise Layoutreform“, wie Göweil sagte.Chronik und Innenpolitik sollen nicht nur im Blatt näher aneinanderrücken, sondern werden auch „personell verschränkt“, wie der Chefredakteur betonte. Schließlich widme man sich in der Chronik schon bisher regionalen politischen Themen, diese sollen verstärkt auch mit der Bundespolitik verknüpft werden. Geleitet werden die Seiten von Brigitte Pechar-Nitsch. Hintergedanke für den Feuilletonteil unter der Leitung von Judith Schmitzberger ist es, dass man in der „Wiener Zeitung“ einen erweiterten Kulturbegriff anwendet, so Göweil: „Neben Wissenschafts- und Medienthemen fallen für uns darunter auch gesellschaftspolitische Themen. Kultur findet also nicht ausschließlich bei den Wiener Festwochen und den Salzburger Festspiele statt.“ Die Layoutreform erfolgte betont „behutsam und vorsichtig“, sagte Göweil, der nach eigener Aussage von großen Relaunches nichts hält. Man solle die Leser schließlich nicht zu sehr verwirren …

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