Aktuell

„Bestseller“ hat das Image der heimischen PR-Agenturen erhoben

Gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Triconsult hat das im Manstein Verlag erscheinende Magazin das Image der heimischen PR-Agenturen erhoben.



Untersuchung.Gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Triconsult hat das im Manstein Verlag erscheinende Magazin das Image der heimischen PR-Agenturen erhoben.


PR-Agenturen haben hierzulande ein gutes Image, wie die von „Bestseller“ initiierte Studie belegt.

Die Ergebnisse im Detail:

• Die Marktsituation wird etwas zurückhaltend gesehen, man vermutet für 2009 eher geringere Ausgaben als im Vorjahr als dass man von steigenden PR-Investitionen ausgeht.

• Spontan fordert man von einer PR-Agentur insbesondere Sachkenntnnis, gute Medienkontakte, Kreativität, schnelles Handeln und Flexibilität. Überdies bezeichnet man aus einer Reihe von Bereichen vor allem Kompetenz mit klassischer Pressearbeit, strategischer PR-Beratung, Medienkooperationen und Krisenkommunikation als unbedingt gewünscht.

• Man legt auf langfristige Zusammenarbeit mit der PR-Agentur großen Wert, jedoch ist die Bindung nicht uneingeschränkt.

• Wenn man eine PR-Agentur auswählt achtet man insbesondere auf Kompetenz in der Branche, Sympathie und persönliche Kontakte, während man Bekanntheit und Größe die geringste Bedeutung beimisst.

• Spezialisierungen sind für die Hälfte des Samples wichtig und für ein Viertel unwichtig. Über eventuelle Spezialisierungen weiß das Gros der Befragten maximal teilweise Bescheid, nur rund 30 % fühlen sich gut darüber informiert.

• Die Neuausschreibung des PR-Etats erfolgt zumeist anlassbezogen, im Großteil der befragten Unternehmen war dies zuletzt im Zeitraum von 2006 bis 2008. Eine Neuausschreibung innerhalb der nächsten 12 Monate planen immerhin 17 % der Befragten, weitere 22 % haben entsprechende Absichten ohne konkreten Zeitplan.

• Auf die Evaluation der geleisteten Arbeit legt man großen Wert. Besonders deutlich ist die Präferenz der Befragten, indem sie sich für eine Prämie bei Erreichen der Ziele und gegen eine Rückzahlung bei Verfehlen der Ziele aussprechen.

• Nahezu alle Unternehmen haben im Unternehmen eigene Personen, die für PR zuständig sind, beschäftigt.

• Somit werden alle Aufgaben zu hohen Anteilen von internem Personal betreut und wenn nicht vorwiegend so doch zumindest gemeinsam mit der jeweiligen PR-Agentur. Unternehmensinterne MitarbeiterInnen sind insbesondere mit interner PR und Corporate Publishing befasst, auf Agenturen greift man in erster Linie im Zusammenhang mit strategischer PR-Beratung und Medien-Coaching zurück.

• Über ein strategisches PR-Konzept verfügen drei Viertel der befragten Unternehmen, dessen Entwicklung vorwiegend durch interne PR-Verantwortliche erfolgt ist, nur in rund 20 % der Unternehmen mit einem derartigen Konzept war eine PR-Agentur in die Entwicklung einbezogen.

• Die höchsten Bekanntheitsgrade erzielen – ohne Namensnennung – Pleon Publico, Trimedia, Hochegger|Com, Ecker & Partner und ikp, gefolgt von Demner, Merlicek & Bergmann (!), The Skills Group und Reichl und Partner PR. In der aktuellen Zusammenarbeit liegt Trimedia im befragten Sample voran, gefolgt von Pleon Publico und Hochegger|Com.

• Insgesamt ist man mit der eigenen PR-Agentur zufrieden, jedoch ist man beim Vergeben der Bestnote „sehr zufrieden“ eher zurückhaltend und rund ein Viertel des Samples urteilt lediglich mit „teils, teils“.

• Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird von zwei Drittel des Samples mit der neutralen mittleren Bewertung eingestuft, tendenziell überwiegt jedoch der Anteil derer, die die Kosten als zu hoch einschätzen.

• Die Kalkulationen der PR-Agentur sind für ein Drittel der Befragten nicht gänzlich transparent, 7 % meinen sogar, dass diese überhaupt nicht nachvollziehbar seien.

• Eine Evaluation der geleisteten Arbeit wird 80 % der befragten Unternehmen angeboten, die davon auch meist Gebrauch machen. Eine erfolgsabhängige Komponente gibt es beim Honorar nur in Ausnahmefällen, wobei man am ehesten dazu neigt, für das Erreichen von Zielen eine Zusatzprämie zu bezahlen.

• Die Betreuung des direkten Mitbewerbs genehmigen nur rund 40 % der Befragten, mehr als die Hälfte davon jedoch nur unter bestimmten Bedingungen.

• Die Betreuung von PR-Aktivitäten außerhalb Österreichs erfolgt bei 36 % der Befragten durch eine Agentur.

© Triconsult/BESTSELLER

Über den Author

Redaktion

Schreiben Sie ein Kommentar