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Alfred-Worm-Preis 2010 geht an „Falter“-Redakteur Florian Klenk

Der mit 5.000 Euro dotierte Sonderpreis für die beste Dokumentation ging an Christian Granbacher mit der Artikelserie „Das Netzwerk der Salzburger Burschenschaften“, herausgekommen im Echo-Verlag.

In memoriam.Der mit 5.000 Euro dotierte Sonderpreis für die beste Dokumentation ging an Christian Granbacher mit der Artikelserie „Das Netzwerk der Salzburger Burschenschaften“, herausgekommen im Echo-Verlag.
Der Preisträger des dritten Alfred-Worm-Preises 2010 für investigativen Journalismus heißt Florian Klenk.

 Klenk überzeugte die Alfred-Worm-Preis-Jury mit dem Artikel „Weisung aus dem Sack“, der im „Falter“ (www.falter.at) erschienen ist und kann sich somit neben der Auszeichnung über 10.000 Euro freuen. Der mit 5.000 Euro dotierte Sonderpreis für die beste Dokumentation ging an Christian Granbacher mit der Artikelserie „Das Netzwerk der Salzburger Burschenschaften“, herausgekommen im Echo-Verlag. 

Die Jury begründete ihre Wahl für Klenk damit, dass „die Geschichte über die in Papiersäcken dem Falter überreichten Dokumente aus dem Justizministerium und die darauffolgenden Recherchen des Autors zu der innenpolitischen Geschichte im Jahr 2009 führte“. Viele Wochen hat sich der Autor mit einzelnen Fällen beschäftigt, in denen es um Geheimnisverrat, Bestechung, Freunderlwirtschaft und Geldverschwendung ging. Granbacher überzeugte mit hohem Rechercheaufwand und Durchhaltevermögen bei der Dokumentation über die schlagenden Burschenschaften in Salzburg und deren teilweise problematischen Umgang mit dem Zweiten Weltkrieg. 

Der Alfred-Worm-Preis wurde heuer zum dritten Mal von der Verlagsgruppe News in Gedenken an den verstorbenen „News“-Herausgeber Alfred Worm vergeben. Heuer fiel das Jury-Voting erstmals einstimmig aus.

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