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Neuer Medienpreis „Senioren-Rose 2010“ und „Senioren-Nessel 2010“

ÖJC und Seniorenrat geht darum, das Bild, das sich die Öffentlichkeit von Seniorinnen und Senioren auf Grund von Medienberichten macht, zurechtzurücken.

Neue Preise.ÖJC und Seniorenrat geht darum, das Bild, das sich die Öffentlichkeit von Seniorinnen und Senioren auf Grund von Medienberichten macht, zurechtzurücken.
Auf einer Pressekonferenz im Vienna International Press Center des ÖJC in Wien gaben ÖJC-Präsident Fred Turnheim, gemeinsam mit den beiden Präsidenten des überparteilichen Seniorenrates, Andreas Khol und Karl Blecha, den Startschuss für die Verleihung eines neuen Medienpreises: der Senioren-Rose und der Senioren-Nessel 2010. Die „Senioren-Rose“ soll für Berichte blühen, die versuchen, die Lebensrealität der Senioren wirklichkeitsgetreu, zumindest aber korrekt darzustellen; die „Senioren-Nessel“ soll hingegen alle jene brennen, die den Griff ins „Klischee-Kisterl“ wagen.
Für Seniorenrats-Präsident Andreas Khol steht dabei fest: „Schlagzeilen wie Überalterung oder Die tickende Demographiebombe wollen wir uns nicht länger bieten lassen. Wir Seniorinnen und Senioren sind heute so gesund, aktiv und produktiv wie nie zuvor in der Geschichte – und wir sind eine der wichtigsten Konsumentengruppen der Zukunft! Die beiden Medienpreise sollen dabei helfen, Medien- und Werbemacher für das Thema zu sensibilisieren. Es geht um Anerkennung der Senioren-Leistungen, es geht um eine korrekte Darstellung, wenn es um die Finanzierung der sozialen Systeme geht, und es geht um die Wahrung der Menschenwürde und um Verständigung zwischen den Generationen. Wir freuen uns daher, dass der ÖJC heuer diese Preise ausschreibt: Überparteilich, unabhängig und mit einem klaren Ziel: Schluss mit der Senioren-Hetze!“

Sachpreise für Sieger

Seniorenrats-Präsident Karl Blecha zum Hintergrund des Medienpreises: „Der demografische Wandel unserer Gesellschaft wird auch im Journalismus seinen Niederschlag finden. Ältere Menschen sind informations-hungriger, wissens-durstiger, medien-aktiv und kritisch. Anerkannte Juroren werden mit der Senioren-Rose bzw. Senioren-Nessel eine Auswahl treffen mit dem Ziel, eine Sensibilisierung und Qualifizierung der Medien zu erreichen, den Stellenwert älterer Menschen gerecht zu werden, das Miteinander der Generationen zu stärken und Diskriminierungen und Herabwürdigungen anzuprangern.“
ÖJC-Präsident Turnheim sieht in dieser Zusammenarbeit eine konsequente Weiterentwicklung im Qualitätssicherungsprogramm des ÖJC: „Der ÖJC vergibt seit Jahrzehnten Journalistenpreise, wie den Dr. Karl Renner Publizistikpreis, den Prof. Claus Gatterer-Preis, den New Media Journalism Award und den Europäischen Journalisten Preis. Alle diese Preise haben nur einen Sinn: Die Qualität der journalistischen Arbeit zu verbessern. Der neue Partner ist so wichtig, da die Menschen immer älter werden und daher diese Zielgruppe an Bedeutung in der Gesellschaft gewinnt.
Die Preise Senioren-Rose und Senioren-Nessel werden jeweils in den Kategorien „Journalismus“ sowie „Werbung“ vergeben. Die Senioren-Rose und die Senioren-Nessel werden mit Sachpreisen dotiert. Vorschläge für die Senioren-Rose können alle Mitglieder des Österreichischen Journalisten Clubs sowie Redaktionen aller Print- und Funkmedien in Österreich einreichen. Vorschläge für die Senioren-Nessel können alle Seniorinnen und Senioren sowie und Seniorenorganisationen oder -vereinigungen in Österreich einreichen. Bewertet werden Beiträge aus dem Erscheinungszeitraum 01. September 2009 bis 31. August 2010. Ende der Einreichungsfrist ist der 31. August 2010, 24.00 Uhr (Poststempel). Die Verleihung des Preises findet voraussichtlich Anfang Oktober 2010 statt.
Die Anträge sind zu richten an:
Österreichischer Journalisten Club,
Kennwort „Senioren-Rose / Senioren-Nessel 2010“,
Blutgasse 3, 1010 Wien
E-Mail: office@oejc.at

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