Topstory

PR-Staatspreis für Projekt „Aspern – Die Seestadt Wiens“

Die Agenturen Trimedia/Grayling sowie PKP BBDO und Buero 16 dürfen sich über die höchst heimische PR-Auszeichnung freuen.

Andreas Salcher wird Kommunikator des Jahres 2009.Die Agenturen Trimedia/Grayling sowie PKP BBDO und Buero 16 dürfen sich über die höchst heimische PR-Auszeichnung freuen.
Der Staatspreis für Public Relations 2009 geht an „Aus dem Flugfeld Aspern wird aspern – Die Seestadt Wiens“. Als externe Berater wurden die PR-Agentur Trimedia/Grayling gemeinsam mit der Werbeagentur PKP BBDO und das Designstudio Buero 16 für das PR-Projekt ausgezeichnet, das auch die Kategorie Image PR für sich entschied. Die Preisverleihung fand am 30. November im Rahmen der PR-Gala in Wien statt. Die Jurybegründung für das Siegerprojekt liest sich folgender Maßen: „Durch eine klare Strategie und ein stimmiges Kommunikationskonzept zeichnet sich das Siegerkonzept aus. Die Kommunikation ist integraler Bestandteil der Strategie und durch die hohe Dialogbereitschaft mit den Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Planung ergibt sich ein gelungener partizipativer Branding-Prozess. Die so eingesetzten PR- und Brandingtools tragen dadurch eindrucksvoll zur Bildung einer lebendigen und aktiven Marke bei und schaffen die Grundlage für einen attraktiven Kommunikationsauftritt der neuen Seestadt Wiens“. Die Übergabe des Staatspreises war für Christine Marek als Staatssekretärin und Wiener ÖVP-Chefin gleichermaßen erfreulich und sie hob die Bedeutung der Kommunikation für Österreich hervor, da hochwertige Produkte einer ebensolchen Kommunikation bedürfen, um am Markt erfolgreich sein zu können.


Der Staatspreis für PR 2009 geht an

Zügige Verleihung

PRVA Präsident Bredl hat sich vorgenommen diesmal die Kommunikation und die Interessen der Mitglieder in den Mittelpunkt der Gala zu stellen. Deswegen wurde der prominente Gastredner eingespart und lieber in die Location (Studio 44) und das Catering (Fredericks) investiert. Zudem brach die Verleihung einen Geschwindigkeitsrekord ohne zu einer dichten Hudelei zu werden. Zudem genoss man die Hauptspeise auch noch zwischendurch. Die galaerprobten Gäste waren zutiefst verwundert über die Geschwindigkeit und fast schon enttäuscht über den schnellen Ablauf, aber was wäre, wenn man nichts aussetzen könnte.
Um 21.00 Uhr konnten sich die mehr als 200 Gäaste schon voll dem Networking widmen und am Nachspeisen-Buffet laben.

Geholfen bei der Kürze hat sicher auch die Einsparung bei den zwei Kategorien, die keine nominierungswürdigen Einreichungen hatten (Finanz- und Eventkommunikation) und die geringe Anzahl der Nominierungen insgesamt bei immerhin 39 Einreichungen.

Das Bild der Branche in der Krise sah Bredl durchwachsen mit einigen Gewinnern und einigen Verlierern – je nach Schwerpunkt der Tätigkeit. Insgesamt gewinnt die PR an Bedeutung, weil Vertrauen ein zentralen Thema ist. Integrierte Kommunikation und Change Kommunikation sind die Trends , die Vertrauen als Kernthema in der aktuellen Situation transportieren. Nicht unerwähnt bleiben durften die herausragenden Erfolge österreichischer PR-Unternehmen bei internationalen Awards (Golden Drum in Portoroz, deutscher PR-Preis und weitere). Ein viel zu wenig gefeierter Erfolg der PR-Branche insgesamt war sicherlich der Platin-Effie für die IKP, der den wichtigen Stellenwert der PR untermauert.

Die Analyse der Wertschöpfung durch Kommunikation ist für Bredl ein sehr wichtiges Thema, dessen Akzeptanz wächst und damit auch die Bedeutung der PR unterstützen kann.

Kategoriensieger: Orange, Cirque du Soleil und Oetztal Marketing

In der Kategorie „Interne Kommunikation“ gewann im Rahmen des PR-Staatspreises das Projekt „Interne Kommunikation & Change Management“ beim Markenwechsel von One zu Orange. In der Kategorie „Vertriebsunterstützende PR“ setzten sich das Projekt „Cirque du Soleil Show Varekai“ (Externer Berater: Mario Reiner/Allegria Public Relations & Events) ex aequo mit dem Tourismusprojekt „Live Quality Check 2009“ von oetztal.at marketing und support gmbh & co kg durch.


Martin Bredl (PRVA-Präsident), Bernd Rießland (Vorstand Wien 3420 Aspern Development AG), Ingrid Spörk (Director/Senior Consultant Trimedia/Grayling), Josef Mayerhofer (Managing Partner PKP BBDO), Christine Marek (Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend) und Josef Lueger (Prokurist Wien 3420 Aspern Development AG) freuen sich über den Gewinn des Staatspreis PR 2009.

Titel „Kommunikator des Jahres 2009“ an Andreas Salcher

Zum 14. Mal vergab der Public Relations Verband Austria (www.prva.at) an eine Person aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur oder Sport die Auszeichnung „Kommunikator bzw. Kommunikatorin des Jahres“. Andreas Salcher, Buchautor, Mitbegründer der Sir Karl Popper Schule und Unternehmensberater, gewann das Online-Voting auf der PRVA-Website. Die Begründung der Jury: „Salcher ist zu Bildungsthemen regelmäßig in den Medien präsent. Er bringt sich in die Schuldebatte positiv und mit äußerst vernünftigen Anregungen ein. Salcher bemüht sich unermüdlich um eine inhaltliche Debatte.“ Nominiert waren neben Salcher auch noch Fußballtrainer Dietmar „Didi“ Constantini, der Arzt Wolfgang Graninger, Romy Grasgruber und Maria Sofaly (Organisatorinnen Facebook Lichterkette vom 18. Juni) und der Schriftsteller Josef Winkler.


Der

Launiger Laudator und eloquenter Kommunikator

Die Laudatio auf den Kommunikator des Jahres hielt Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und schien mit dem Thema bestens vertraut. So kennt er Salcher seinerseits schon lange und sieht ebenfalls in der Bildung eine der großen Herausforderungen und lobte Salcher für sein Beständigkeit. Auch von Niederschlägen liess er sich nicht beirren, sondern kämpfte weiter für die Sache. Unter den routinierten PR-Gala-Besuchern war es klar, das heuer eine Regel gebrochen wird und nicht der letztjährige Preisträger die Laudatio auf den neuen Kommunikator des Jahres hält. Der offensichtliche Mangel an Sicherheitskräften und Wega-Beamten liess auf die Abwesenheit des israelischen Botschafters Dan Ashbel schließen.

Andreas Salcher bewies in freier Rede, das er ein würdiger Preisträger ist und vergaß in seiner Dankesrede weder seine Helfer am Weg, die natürlich aus der Kommunikationsbranche kommen und ihn pro bono unterstützen und auch seine Sache nicht. Besonders hob er seinen Verleger Dr. Hannes Steiner (Ecowin-Verlag) hervor, der immerhin schon den zweiten Kommunikator des Jahres nach Österreichs besten Mathematiker-Professor Dr. Rudolf Taschner zu seinen Autoren zählen kann und ließ auch seine PR-Beauftragte Dr. Barbara Brunner, Staatspreisträgerin 2008, nicht unerwähnt.

Über den Author

Redaktion

Schreiben Sie ein Kommentar