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Peter Drucker Experten-Talk am 21. Juni 2011: „Management-Verantwortung nach der Krise“

Wolfgang Ruttenstorfer und Wilfried Stadler diskutieren unter der Moderation von Karin Platzer.

Wolfgang Ruttenstorfer und Wilfried Stadler diskutieren unter der Moderation von Karin Platzer.

Zum Thema „Management-Verantwortung nach der Krise“ diskutieren im Rahmen des kommenden Peter Drucker Experten-Talks Dr. Wolfgang Ruttenstorfer, bis März 2011 Generaldirektor der OMV, und Dr. Wilfried Stadler, Finanzökonom, bis 2009 Generaldirektor der Investkredit sowie Autor des Buches „Der Markt hat nicht immer recht“. Und zwar unter der Moderation von Mag. Karin Platzer von der Peter Drucker Society of Austria. Der Peter Drucker Experten-Talk findet am 21. Juni 2011 um 18.30 Uhr in der Buchhandlung Manz am Kohlmarkt 16 in 1010 Wien statt.

Der Hintergrund: Führungskräfte sind in Wirtschaft und Gesellschaft wirksam. Sie bewirken Entwicklung und Veränderung, gestalten Unternehmenskulturen. Von ihnen erwartet man Sicherheit und Orientierung. Führungskräfte sind sichtbar auf allen Unternehmensebenen und in der Öffentlichkeit. So sind sie Vorbild und prägen die Gesellschaft. Sichtbarkeit und Gestaltungsmacht sind aber nicht nur ein Privileg – sie bedingen auch Verantwortung. In der realen Welt lässt die Reputation der Unternehmensverantwortlichen allerdings oft zu wünschen übrig. Gerade die Krisen der letzten Jahre machten es deutlich: Weder die Auslagerung der gesellschaftlichen Verantwortung in Corporate Social Responsibility-Programme noch die Eingrenzung der internen Verantwortung durch Compliance-Kompendien sind ausreichend, um proaktiv und wertschöpfend die Zukunft zu gestalten. Es ist eine zentrale Verantwortung des Managements, auf mehrfache Weise Wissen und kreative Energie für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung freizusetzen: Nicht nur innerhalb des Unternehmens im Rahmen der Führungsarbeit, sondern auch im Sinne eines nationalen und internationalen Corporate Citizenships, das sich aktiv für gesellschaftliche Belange engagiert, aber auch in der Mitverantwortung für das Zustandekommen und die Veränderung von gesellschaftlichen Normen und Werten. Eine unerfüllbare Erwartung an ohnehin schon überlastete ManagerInnen – oder eine notwendige Voraussetzung für ein sinnvolles zukünftiges Wirtschaften?

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