Nachlese

Sechs Preisträger beim PR-Wissenschaftspreis und eine Sonderpreisträger freuen sich über Würdigung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten

Der Sonderpreis wird für hervorragend innovative, wissenschaftliche Arbeit verliehen.

Der Sonderpreis wird für hervorragend innovative, wissenschaftliche Arbeit verliehen.

Die Qual der Wahl hatten die Jurymitglieder bei der Bewertung von 23 eingereichten, wissenschaftlichen Abschlussarbeiten beim PR-Wissenschaftspreis. In drei verschiedenen Kategorien erfolgt die Bewertung: 1. Masterthesen an Universitätslehrgängen, 2.Masterarbeiten an Fachhochschulen, 3. Magister-/ Masterarbeiten an Universitäten. AbsolventInnen von sieben verschiedenen Bildungseinrichtungen in Österreich haben für den Wissenschaftspreis Public Relations in diesem Jahr eingereicht. Die Preisträger wurden Ende Juni im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet. Der Wissenschaftliche Senat des PRVA hat ein Preisgeld in der Höhe von insgesamt 6.800 Euro ausgeschrieben. Hausherr der RZB Mathias Bauer betonte zu Beginn der Verleihung die Wichtigkeit von Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in einer globalisierten Welt.

Der 1. Preis in der Kategorie Masterthesen an Universitätslehrgängen geht an Melanie Sumereder für ihre Master Thesis mit dem Titel „Product communications targeting the US parent blogosphere. The long-term potentials of strategically managing baby care related issues.“, September 2014 – Donau-Universität Krems. Der 2. Preis in dieser Kategorie geht an Christian Stalf für seine Arbeit mit dem Thema: „Personality-PR für PolitikerInnen am Beispiel der Wahl von Bundestagsabgeordneten in den 18. Deutschen Bundestag im Jahr 2013“ September 2014 – Donau-Universität Krems.

Der 1. Preis in der Kategorie Magister-/Masterarbeiten an Universitäten geht an Lisa Kampel mit ihrer Magisterarbeit „Glaubwürdigkeit der Mitarbeiterkommunikation. Das Vertrauen von MitarbeiterInnen in die interne Kommunikation. Eine quantitative Untersuchung am Beispiel der voestalpine AG.“, Mai 2014 – Universität Wien. In dieser Kategorie geht der 2. Preis an Silvana Grissemann mit „PR-Beratung im CSR-Management. Eine qualitative Befragung von PR-Beraterinnen/Beratern und Unternehmensvertreterinnen/-vertretern zur CSR bezogenen PR-Beratung.“, August 2014 verfasst an der FHWien der WKW.

Der 1. Preis in der Kategorie Masterarbeiten an Fachhochschulen geht an Lena Naima Finkel für ihre Masterarbeit „CSR-Kommunikation: taktisches Kalkül oder Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung? Eine qualitative Untersuchung divergierender CSR-Ansätze und der damit verbundenen Begründung von CSR-Kommunikation.“, Juli 2014 – FHWien der WKW. Katharina Helena Schmied bekommt den 2. Preis der Kategorie mit ihrer Masterarbeit: „Personifizierung als vertrauens- und reputationsfördernde PR-Strategie?!“, Dezember 2014 – Universität Salzburg.

Außerdem wurde ein Sonderpreis für eine hervorragend innovative, wissenschaftliche Arbeit verliehen. Preisträgerin ist Kathleen Opoku und mit ihrer Master Thesis „Internal Communication as Management Tool. Successfully steering virtual teams through organizational change.“, September 2014 – Donau-Universität Krems.

Ab sofort neuer Name für PR-Wissenschaftspreis: Franz-Bogner-Wissenschaftspreis

Wolfgang Hötschl, der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Senats des PRVA wartete in seiner Ansprache mit einer Überraschung auf. Durch die Bekanntgabe der Namensänderung von PRVA Wissenschaftspreis in den Franz-Bogner-Wissenschaftspreis wird die Arbeit eines der längst gedienten ehrenamtlichen Funktionsträger im PRVA gewürdigt. Franz Bogner führte schließlich durch die Verleihung in Form von kurzweiligen Interviews mit den Verfassern der ausgezeichneten Arbeiten. PRVA-Präsidentin Susanne Senft betonte im Rahmen der Verleihung „Wissenschaftliche Auseinandersetzung ist für die PR-Praxis ein wesentlicher Schritt in Richtung noch besserer Professionalisierung. Schließlich brauchen wir PR-Praktiker den wissenschaftlichen Input, um all das Praxisrelevante in unsere tägliche Arbeit einfließen zu lassen.“ Der 1993 ins Leben gerufene Wissenschaftspreis für Public Relations hat den Anspruch, Public Relations in Österreich zu stützen und das Zusammenspiel von Wissenschaft und Praxis zu fördern. Die Finanzierung des Preises wird durch den Wissenschaftlichen Senat des PRVA ermöglicht, dem 10 Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft angehören. 

Im Anschluss an die feierliche Preisverleihung wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Netzwerken des RZB-Empfangs geladen.

 Siegerfoto

Preisträger und Verleiher des PRWissenschaftspreises 2015: Kathleen Opoku, Mathias Bauer, Melanie Sumereder, Lisa Kampel, Christian Stalf, Susanne Senft, Silvana Grissemann, Iris Rauskala und Lena Finkel (Foto: PRVA/APA-Fotoservice/Preiss)

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